Institut für
Bildgebende DIAGNOSTIK

 

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Dickdarmkrebsvorsorge

 

 

Virtuelle und optische Endoskopie gleichwertig

Kapselendoskopie bisher keine Alternative zur Koloskopie

In den USA lassen seit der Einführung der virtuellen Endoskopie (VE) doppelt so viele Patienten eine Dickdarmkrebsvorsorge durchführen wie zuvor.

Die VE ist schmerzfrei und sicher und als gleichwertige Alternative zu herkömmlichen Koloskopie anerkannt [1,2].

Hingegen hat ein Vergleich der „Colon capsule Endoskopie - CCE“ mit der herkömmlichen Koloskopie gezeigt, daß die CCE bisher keine Alternative für die Dickdarmkrebsvorsorge darstellt.

Eine Studie an 545 Patienten [3], die sich beiden Untersuchungen unterzogen, zeigte, daß CCE zwar sicher war und gut toleriert wurde.

Von insgesamt 5 Dickdarmkarzinomen wurden jedoch zwei durch die CCE übersehen. Die Treffsichergheit

Beim Nachweis von Polypen ≥6 mm war die Sensitivität der CCE 39% (95% CI 30–48) und die Spezifität 88% (95% CI 85–91), der positive Vorhersagewert 47% (95% CI 37–57) und der negative Vorhersagewert 85% (95% CI 82–88).

Die Autoren schlossen daraus, daß zur Zeit die CCE keine geeignete Methode zur Dickdarmkrebsvorsorge darstellt.

 

Virtuelle Koloskopie: Mythen

Mythos 1: „Die klassische Endoskopie sei der Goldstandard“

Es gibt keine wissenschaftlichen Studien die dies belegen. Vielmehr zeigen Wiederholungskoloskopien bei den gleichen Patienten, daß die optische (klassische) Koloskopie bis zur 22 % aller Polypen übersieht.

 

Mythos 2: „Die Strahlenbelastung bei der virtuellen Endoskopie (VE) ist gefährlich”

Die Strahlenbelastung bei der VE beträgt bei Anwendung moderner low-dose  Techniken 1 – 2 mSv, vergleichbar mit der natürlichen jährlichen Strahlenbelastung in Deutschland. Es gibt keine Hinweise darauf, daß diese Werte die Gesundheit gefährden – im Gegensatz zum Dickdarmkrebs.

 

Mythos 3: „Wenn Polypen in der VE gefunden werden, können diese nicht gleich entfernt werden.“

Im Institut für BILDGEBENDE DIAGNOSTIK können wir Polypen mit der VE nachweisen und, wenn nötig, sofort danach entfernen. Dies ist aber nur bei etwa 5 % aller Patienten notwendig.

 

 

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